Kids Welcome Walk in my shoes


Hey! Schön, dass Du da bist! Willst Du meine Crowd werden? Ach ja! Du kennst mich ja noch gar nicht! Komm mit, ich erzähle Dir von mir. Ich bin Ayoub. Ich bin vor fünf Jahren als Flüchtling aus dem Iran nach Hamburg gekommen. Ich arbeite jetzt als Kulturmittler bei Kids Welcome. Ich habe ein Projekt, für das ich Dich gerne an meiner Seite hätte. Es heißt “Walk in my shoes”. Das sind meine Kollegen Nina und Mohammad. Ich bin Pädagogin bei Kids Welcome und begleite das Projekt. Ich bin auch vor drei Jahren nach Hamburg aus Syrien geflohen. Zusammen gehen wir in die Schulen und reden mit den Kindern über Flucht und Fluchtursachen. Weil dort kann man zum Beispiel wenn man Hunger hat, dann kann man nicht auf auf die Straße gehen Essen zu kaufen weil da ist es unsicher ist ob man sterben wird oder nicht. Ayoub erzählt von seiner Flucht und Mohammad von seiner. Und die Schüler können uns alles fragen. Was ist jetzt eigentlich mit Deiner Familie? Meine Familie sind immer noch dort in Syrien, die Geschwister sind immer noch in Syrien. Weißt du ob die noch leben? Ja natürlich, ich habe immer den Kontakt, jeden Tag schreibe ich denen. Die Kinder bekommen die Hausaufgabe, zu Hause mit ihren Eltern darüber zu sprechen, ob sie Familienmitglieder haben, die aus einem Land fliehen mussten, vielleicht während des zweiten Weltkrieges oder in der DDR, oder ob es andere Familienmitglieder gibt, die aus einem Land ausgewandert sind. Der Großteil meiner Familie kommt auch aus der Türkei und mein Onkel kommt aus England. Unser Projekt lässt die Kinder spielerisch nachvollziehen warum Menschen fliehen müssen. Du kannst nicht zur Schule gehen, weil du vielleicht unterwegs oder in der Schule durch die täglichen Bomben sterben würdest. Jetzt musst du drei Steine rausziehen. Was es bedeutet, seine Heimat zu verlassen, und wie schwierig es ist, sich in einem fremden Land zurecht zu finden. Doktor. Doktor. Damit wollen wir in Sachen Integration viel bewegen. Unsere ersten Erfahrungen haben gezeigt, dass die Kinder aufgeschlossen und neugierig reagieren. So, jetzt kannst Du mein Projekt. Und jetzt frage ich Dich noch einmal: Willst Du meine Crowd werden?

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